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Apr14

Schafe, ärztliche Eingriffe und das Kontinuum

Meine lieben Leser,

an dieser Stelle möchte ich kurz darauf hinweisen, dass auch mir ärztliche Eingriffe und seltsame Resultate nicht fremd sind.

Dabei hat sich meine Erfahrung diesbezüglich im Wesentlichen erst in den letzten 2 Jahren entwickelt, von einem Krankenhausaufenthalt mit ca. 3 Jahren, auf den ich mich nicht bzw. nur aufgrund regelmäßiger Erzählungen besinnen kann und einem weitgehend unspektakulären Armbruch in meinem 18ten Lebensjahr einmal abgesehen.

Doch welch fabelhafte Geräuschkulisse sich einem eröffnet, wenn mittels eines Fräßkopfes mit extrem hoher Drehzahl ein Stück des Gaumenknochens entnommen wird… und wenn man im Anschluss bei geschlossenem Mund dennoch durch den Mund einatmen kann (die Luft nimmt dabei einen Umweg über die Nase)… für solch wegweisende Erfahrungen musste mein Alter erst fortschreiten. Schade eigentlich, da das Gehör im Alter ja bekanntlich nachlässt.

Doch was hat das mit Schafen und dem Kontinuum zu tun?

Nun, evtl. wird sich der Zusammenhang später erschließen. Doch zuerst möchte ich auf Schafe als hervorragende Materieverdichter hinweisen! Zum einen bestätige ich selbstverständlich den Einsatz dieser Vielzwecktierchen (Deichbau bzw. -instandhaltung, Osteressenlieferant und Wollproduzent). Denn zur Deichpflege gibt es kaum etwas Besseres. Dabei darf auch die Nahrungsaufnahme der Schafe nicht vernachlässigt werden, da diese einerseits Gras kurz hält, zum zweiten Fremdbewuchs des Deiches verhindert und drittens und besonders erwähnenswert zu einer weiteren Materieverdichtung führt.

Kommen Sie mit mir auf eine kurze Reise ins 31. Jahrhundert. Dort wird in Neu New York ein kleines Tierchen entdeckt, welches einer der ältesten und weisesten Rassen des Universums angehört, einer Rasse, die bereits 17 Jahre vor dem Urknall existierte. Zwar äußerst lieblich im Erscheinungsbild, ist dieses Wesen aber in der Lage, Dinge mit dem vielfachen seines eigenen Gewichtes innerhalb kürzester Zeit zu verspeisen. Als Resultat scheidet nun diese Spezies Dunkle Materie aus, handlich verpackt in kleine, schwarze Kügelchen.

„Nein!“ werden Sie zu Recht ausrufen, „Schafe existierten NICHT 17 jahre vor dem Urknall!“ und ich werde Ihnen dabei uneingeschränkt Recht geben. Dennoch kommen mir schwarze Kügelchen im Zusammenhang mit Schafen recht bekannt vor. Und dass auch Schafe sich eines lieblichen Äußeren rühmen können, steht wohl außer Zweifel. Wer hätte jemals von archaisch anmutenden Kampfschafen gehört? Und wiederum gebe ich Ihnen Recht, Schafe scheiden keine Dunkle Materie aus, zumindest nicht im physikalischen Sinne, zwar ist es Materie und sie ist dunkel, doch vielmehr handelt es sich um handelsübliche Materie… in hochgradig verdichteter Form!

Offensichtliche Merkmale für die aufgrund der hohen Dichte erhöhte Anziehungskraft zum Beispiel sind Gräser, die sich den schaflichen Ausscheidungen entgegenneigen. Aber was viele Menschen nicht wissen: Schafkot beeinflusst die Wetterlage!

Nicht umsonst gibt es im Herbst, zum Ende der Weidesaison, wenn die höchste Konzentration verdichteter Materie auf deutschlands Deichen erreicht ist, heftige Stürme. Poetisch fasste es Hermann Grote im Jahr 1934 im Niedersachsenlied zusammen „Wenn Stürme brausen übers deutsche Vaterland“. Damit gibt er den nächsten Hinweis auf den Wahrheitsgehalt der These. Denn ohne Zweifel hat Niedersachsen innerhalb Deutschlands einer der längsten Seedeichlinien, bietet somit ein unvergleichliches Potential an Fläche für hochverdichtete Materie!

Lieber Leser, ich bin sicher, mit diesem Artikel mehr Fragen aufgeworfen zu haben, als sie zu beantworten. Doch das ist das Wesen der Wissenschaft, einem kleinen Schritt vorwärts mögen viele Schritte zurück gleichkommen. Am Ende jedoch ist der Weg das Ziel. Ein Stück unserer Neugierde wurde befriedigt, nicht ohne Platz zu schaffen für ein neues Stück Neugierde. Das Ziel ist nicht näher, und dennoch sind wir weitergekommen!

Der Zusammenhang zwischen Schafkot, ärztlichen Eingriffen und dem Kontinuum ist nun tatsächlich noch nicht direkt hergestellt. Aber beginnen Sie mal zu überlegen, welche ungeheure Kraft im Spiel sein muss, wenn tagelange Stürme über das deutsche Vaterland ziehen! Im Vergleich: eine atomare Explosion führt nur zu einem kurzen, heftigen „Windstoß“. Sollte also jemand sich diese Kraft zueigen machen, ist nicht nur eine unglaubliche Waffe denkbar, vielmehr kann bei ausreichend Material von einer Bedrohung des gesamten Raum-Zeit-Kontinuums ausgegangen werden. Da hilft tatsächlich nur ein ärztlicher Eingriff, der dem potentiellen Anwender solcher Techniken rechtzeit mit hochfrequenten Schwingungen einige Erinnerungen löscht.

Mit freundlichen Grüßen und ohne solch böse Hintergedanken verbleibe ich

Ihr Dr. Ocke

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