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Sep23

Temponaut der Woche: Eloi Cole

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Eloi, Sie sind schon mehrfach in der Zeit gereist. Verraten Sie uns Ihr Geheimnis – wie haben Sie es gemacht?

Mit meiner Zeitmaschine natürlich; sieht ein wenig aus wie ein Küchenmixer, liegt aber ganz geschmeidig in der Raumzeit-Krümmung.

Was waren die größten Schwierigkeiten auf Ihrer Reise?

Ich hatte keinen Treibstoff mehr. Als ich vor dem CERN die Mülltonnen danach durchsuchte, wurde ich festgenommen. Man brachte mich anschließend in der Genfer Psychiatrie unter, aber glücklicherweise konnte ich von dort wieder fliehen.

Was ist das Schönste am Zeitreisen?

Ich kriege aus jeder Epoche die heißesten Fummel. Das ist mir wichtig, denn ich reise gerne gut gekleidet. Schließlich weiß man ja nie, wem man auf der Reise begegnet. Ob man letztlich wirklich gut gekleidet ist, ist allerdings eher eine Frage des Zeitgeistes als des persönlichen Geschmacks – so musste ich zu meinem Bedauern feststellen, dass Tweed und Fliege in diesem Jahrzehnt nicht so angesagt zu sein scheinen.

Welche drei Dinge nehmen Sie auf jede Zeitreise mit?

Meine Louis-Vuitton-Herrenhandtasche, eine Brieftaube und ein Baguette – damit ist es mir im November 2009 gelungen, den Urknallsimulator im CERN lahmzulegen.

Was wollen Sie hier?

Die Entdeckung des Higgs-Bosons führt nicht nur zu unbegrenzter Energie, sondern auch zur Eliminierung von Armut – plus Kit-Kats für alle! Die Zukunft ist eine kommunistische Schokoladenhölle, und ich bin hier, um dies zu verhindern: Ich werde den großen Hadronenkracher zerstören!!

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