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Feb16

Das einfache Modell (1)

1. Die Materialbeschaffung für den Kasten

Liebe Leser und zukünftige Zeitreisende,

an der Anzahl der Klicks kann ich erkennen, dass jetzt genügend Interessierte zusammengekommen sind, so dass wir mit dem Bau der Zeitmaschine beginnen können.

Zuerst kümmern wir uns um die Materialbeschaffung für den Kasten, welcher die Fluxröhren trägt und in dessen Inneren die einfache Verdrahtung der Röhren mit dem Zeitschalter und den Spulen untergebracht ist.

Als Baumaterial nehmen wir Holz, da es überall auf der Welt in der Regel einfach zu beschaffen ist und wenig oder gar nichts kostet. Das von mir als Bauvorlage erstellte Gerät ist aus alten Dielenbrettern gefertigt, die aus dem Sperrmüll gezogen wurden. Es müssen auf keinen Fall Dielenbretter sein. Jedes andere Brett tut es auch. Wir achten aber peinlich darauf, keine Spanplatten zu verwenden, da es in dem Gerät sonst zu Kernspinndissonanzen kommen könnte. Die Untersuchung des Absturzes von Nikas Zeitmaschine ist noch nicht abgeschlossen, aber ich vermute eben eine solche Dissonanz als Ursache. Am besten eignet sich Kiefernholz.

Holz

Die Leser aus Grönland und der Mongolei brauchen jetzt nicht gleich enttäuscht aufzugeben, da es bei ihnen ja kaum Holz gibt. Grönländer gehen jetzt bitte sofort zum Strand und suchen Schwemmholz, das sie getrocknet haben müssen, bevor ich mit dem nächsten Teil: „Der Bau des Kastens“ weiter fortfahre.

Die Leser aus der inneren Mongolei und Nordchina, bei denen die Hölzer selten sind, behelfen sich ausnahmsweise mit seltenen Erden, da die ja bekanntlich bei ihnen nicht selten sind. Sicher ist bei Ihnen ein riesiger Tagebau in der Nähe, oder Sie graben ganz einfach selbst. Sie stoßen schon nach 20cm auf ein Vorkommen. Sie füllen etwa vier Hände voll in einen alten Kochtopf und entfachen ein Feuer. Das flüssige Neodym gießen Sie dann bitte auf eine glatte Unterlage und erhalten so eine Platte, etwa in der Dicke eines Flachbildschirms. Diese Platte ist dann später genauso leicht wie Holz zu bearbeiten. Fangen Sie jetzt bitte auch gleich mit den Grönländern an, da das Neodym etwas Zeit zum Abkühlen benötigt.

Die Anderen bereiten schon mal den Platz zum Bauen vor. Für Europäer, Nordamerikaner, Australier usw. eignet sich sehr gut ein stabiler Tisch. Die Anderen bauen so, wie es in ihren Ländern Tradition ist. Also Japaner, wie sie es gewohnt sind, im Knien auf einer Bastmatte. Sie können ruhig auch Bambus zum Bau des Kastens verwenden. In ländlichen Gegenden baut man am besten auf dem Dorfplatz. Festgestampfter Lehm reicht dabei als Unterlage aus. Bitte spannen Sie eine Plastikplane über Ihren Bauplatz.

Ich gebe Ihnen jetzt etwas Zeit für die Vorbereitungen. Wenn Sie damit fertig sind, machen wir weiter.

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